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Das RentierDas Rentier, lat. Rangifer tarandus, lebt in den nördlichen Tundren um den Polarkreis. Die zur Familie der Hirsche gehörenden Tiere können bis zu 1,20 m groß werden und eine Länge von 2 m erreichen. Wobei das amerikanische Wildrentier (lebt in Alska und Kannada), Karibu genannt, noch größere Maße erreichen kann. Die Rentiere sind die einzige Hirschart, bei der Weibchen und Männchen Geweihe tragen.
Das Rentier wandert jahreszeitlich bedingt bis zu mehrere hundert Kilometer, um genügend Futter zu finden. Rentiere fressen bevorzugt Flechten, Laub, Rinde und Gräser. Das Rentier wurde von den Nomadenvölkern in Lappland, den Samen, gezähmt und dient auch heute noch für einige Samen als Zug-, Reit-, Last-, Fleisch und Milchtier. Schätzungsweise leben in ganz Skandinavien 750.000 Rentiere. Rentiere sind mit einem Jahr fortpflanzungsfähig. Ihre Brunftzeit findet im September / Oktober statt. Nach sechs bis acht Monaten werden ein bis zwei Kälber geboren. Auch die Rentiere setzten wie die Elche ihr Geweih nicht als Waffe ein. Sie wehren sich ebenfalls mit Huftritten oder flüchten. Auf ihrer Flucht halten sie manchmal Ausschau nach Eisflächen, da diese ihnen, im Vergleich zu anderen Tieren, einen besseren Halt geben und sie dadurch gegenüber ihren Feinden den Wölfen im Vorteil sind. |
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