Der Luchs gehört zur Gattung der Katzen. Er lebt in Nord- und
Osteuropa, Russland, China und Nordamerika. Man unterscheidet vier verschiedene
Arten: Einmal den Eurasischen Luchs, der auf dem Balkan, in Österreich,
in der Schweiz, in Frankreich und im Bayrischen Wald angesiedelt ist,
den Pardelluchs, der auf der Iberischen Halbinsel lebt, den Kanadaluchs,
der in Alaska, Kanada, Neufundland und in Nordamerika vorkommt und den
Rotluchs, der in den USA bis hin nach Mexico beheimatet ist.
In Schweden, Norwegen und Finnland ist der Luchs fast
flächendeckend vorhanden. In Skandinavien besiedelt er heute eine
Fläche von 870.000 km2. Die Anzahl der Luchse in Schweden, Norwegen
und Finnland beträgt heute ca. 2.500 Luchse. In den 50er Jahren
ging die Anzahl der Luchse stark zurück. Als Reaktion darauf wurde
der Luchs unter Schutz gestellt, so dass sich die Population wieder
erholen konnte. Inzwischen ist sogar die Jagd auf den Luchs wieder erlaubt.
Das Markenzeichen des Luchses ist das in einen langen
Haarbüschel endende spitze Ohr, das ihm eine sehr genaue Schallortung
ermöglicht. Das Fell des Luchses ist mal gefleckt, mal fast fleckenlos,
die Farbe mal rotbraun, mal hellgelb.Die Wildkatze wird bis zu 70 cm
groß und erreicht ein Gewicht von bis zu 25 kg. Der Luchs ist
ein Einzelgänger. Er ernährt sich vorwiegend von Rehen und
Rentieren, ferner auch von Hasen, Vögeln, Füchsen und kleineren
Nagetieren.