Der Braunbär, lateinisch Ursus arctos, ist eines der größten
Landraubtiere und lebt in Nordamerika und Eurasien. Mit einer Länge
von 3 m und einer Schulterhöhe von 1,20 m ist der Kodiakbär
der größte Braunbär. Der kleinste ist mit 1,80 m der
Alpenbär, eine Unterrasse des eurasischen Braunbären, der
in den italienischen Alpen und in Slowenien lebt. Weiterhin sehr bekannt
ist der Grizzlybär, der in Nordamerika lebt.
Das Bärenfell kann außer braun auch graugelb und pechschwarz
sein. Der Bär ernährt sich von Wurzeln, Gras, Beeren
und grünen Pflanzenteilen. Neben den Vegetariern gibt es
aber auch Bären, die große Wildtiere reißen und
solche, die auch Fischfang betreiben.
Im November graben sich die Bären Höhlen, die sie mit
Moos und Sträuchern auspolstern, um in ihnen bis März
oder April Winterschlaf zu halten. Die Körperfunktionen verlangsamen
sich, Herzfrequenz und Körpertemperatur sinken in den Wintermonaten.
Die Brunstzeit der Bären findet Ende Mai, Anfang Juni statt. Geboren
werden die zwei bis drei Jungen schließlich während der Winterruhe.
Ein Bärenweibchen bekommt alle zwei bis drei Jahre Nachwuchs