Die mittelschwedische Senke, der Oberbegriff für
den Norden von Väster- und Östergötland, Sörmland und Uppland
ist durch äußerst fruchtbaren Boden zum landwirtschaftlich genutzten
Kulturland geworden. Der Limes norrlandicus bildet eine natürliche
Grenze zwischen Nord und Süd und geht mitten durch die Gebiete
Dalarna und Värmland. Hier befindet sich die Klimazonengrenze
zwischen Subarktis und Mitteleuropa. In der Übergangszone liegen
die Landschaften Gästrikland und Hälsingland.
Bei einem Schwenker zur Küste hin findet man die von der Landhebung
am meisten betroffenen Regionen: Medelpad und Angermanland. Das Land
steigt in diesen Gebieten um bis zu 90 mm pro Jahr.
Natur pur bieten die Region um Härjedalen und Jümtland, mit einer aufregenden
Tier und Pflanzenwelt.
In Västerbotten und Norrbotten finden sich sogar einige Überbleibsel
echten Urwaldes. Im Westen dieser Landschaft befindet sich Lappland
an, welches ebenfalls über eine atemberaubende Landschaft verfügt. Moore
und Berge wechseln sich ab und hier findet ihr auch zahlreiche Rentiere
(teilweise auch schon tiefer im Süden). Diese Rentiere werden schon
seit Jahrtausenden in Lappland gezüchtet. Aber auch Begegnungen mit
Lemmingen sind hier möglich.