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Die Geschichte Tórshavns

Ein Hafen mit dem Namen des Gottes Thor (Tórshavn) wird erstmals 1075 erwähnt. Die erste richtige Siedlung mit diesem Namen entstand hingegen erst um 1600 und hatte ca. 100 Einwohner, die größtenteils Hafenleute waren.

Die Bevölkerung wuchs nur sehr langsam; um1700 waren es gerade mal 300 Einwohner. 1673 zerstörte zudem ein großer Brand die meisten Gebäude und die Bevölkerung des Ortes verarmte zunehmend.

Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erholte sich die Lage: Tórshavn wurde zum Zentrum der Klippfischproduktion und zog durch die gut laufende Wirtschaft viele Besitzlose an, so dass auch die Einwohnerzahl allmählich anstieg.

1910 erhielt der Ort mit 2000 Einwohnern die Stadtrechte. 1927 wurden durch den Bau einer Hafenmole die Fischereibedingungen erheblich verbessert.

Heute lebt etwa ein drittel der Gesamtbevölkerung der Färöer in Tórshavn und die Stadt bildet das Zentrum der Färöer Inseln.

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